19. Februar 2014

Beitrag der amtlichen Statistik zu den Gefährdungsmeldungen nach § 8a SGB VIII zur Evaluation des Bundeskinderschutzgesetzes

Im Jahr 2012 haben die Jugendämter erstmals nach einem bundesweit einheitlichen Erfassungsbogen Daten zu den Gefährdungsmeldungen erhoben, aufbereitet und veröffentlicht durch das Statistische Bundesamt im Sommer 2013.

Nun hat Christine Köckeritz den Beitrag der amtlichen Statistik zu den Gefährdungsmeldungen zur Evaluation des Bundeskinderschutzgesetzes untersucht. Ihr Fazit: Die amtliche Statistik erlaubt zwar Aussagen über das Vorkommen von Kindeswohlgefährdung, die bisher in dieser Form noch nicht verfügbar waren. Für die Evaluation des BuKiSchG sind die erhobenen Daten jedoch lückenhaft. Nachbesserungen bei § 99 Abs. 6 SGB VIII und beim Erhebungsbogen des Statistischen Bundesamtes wären wünschenswert.  

Nachzulesen ist die detaillierte Begründung in der aktuellen ZKJ-Ausgabe 1/2014.

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Christine Köckeritz:
Beitrag der amtlichen Statistik zu den Gefährdungsmeldungen nach § 8a SGB VIII zur Evaluation des Bundeskinderschutzgesetzes
ZKJ – Kindschaftsrecht und Jugendhilfe, 1/2014
S.11-15, Bundesanzeiger Verlag
Link zur Website des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
Familien in Niedersachsen