#hilfefürdich - Kinderschutz-Zentren in Niedersachsen und Sozialministerium starten Social Media Kampagne

29. November 2021

hilfefürdich_screenshot_320pxDie vier niedersächsischen Kinderschutz-Zentren in Hannover, Oldenburg, Osnabrück und Nord-Ost-Niedersachsen starten zusammen mit dem niedersächsischen Sozialministerium eine Social-Media-Kampagne für mehr Sichtbarkeit. Unter dem Hashtag #hilfefürdich und der gleichnamigen Website www.hilfefürdich.de informieren sie gezielt junge Menschen über ihre Angebote. Kinder und Jugendliche sollen so ermutigt werden, sich bei Gewalt oder Problemen Hilfe zu suchen.

Die Niedersächsische Sozialministerin Daniela Behrens begrüßt die Kampagne: "Kinderschutz ist und bleibt ein zentrales Anliegen der Landesregierung. Niedrigschwellige Informationsangebote in den sozialen Medien, die sie auch tatsächlich nutzen, erreichen Kinder und Jugendliche besonders gut. Der Hashtag #hilfefürdich fällt ins Auge und ermutigt, die gleichnamige Homepage aufzurufen."

"Kinder und Jugendliche sollen wissen, wo sie Hilfe finden und wie die Kinderschutz-Zentren erreichbar sind. Außerdem wollen wir sie darin bestärken diese Hilfe auch anzunehmen", sagt Mareike van't Zet, Leitung des Kinderschutz-Zentrums in Oldenburg.

"Durch die Corona-Pandemie hat sich der Alltag vieler Kinder und Jugendlicher drastisch verändert. Die unsichere Situation hat oft aber auch Eltern belastet und vielerorts für angespannte Verhältnisse gesorgt, die zum Teil zu Streit und mitunter auch Gewalt geführt haben", so van't Zet, die auch Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft der niedersächsischen Kinderschutz-Zentren ist.

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In Niedersachsen gibt es vier landesgeförderte Kinderschutz-Zentren in Oldenburg, Osnabrück und Hannover sowie das Kinderschutzzentrum Nord-Ost-Niedersachsen mit den Standorten Stade und Lüneburg.

Die Probleme, die hier vorwiegend thematisiert werden, sind alle Formen von Gewalt gegen Kinder und Jugendliche: sexualisierte Gewalt, körperliche Gewalt, psychische Gewalt sowie körperliche und emotionale Vernachlässigung.

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Quelle: Der Kinderschutzbund, Landesverband Niedersachsen e.V., 26.11.2021

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Link zur Website des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
Familien in Niedersachsen