Frühe Hilfen – Frühe Chancen: Region Hannover stellt Sachstandsbericht 2017 vor

13. Juni 2017

Der Sachstandbericht 2017 zu den Frühen Hilfen in der Region Hannover ist am 8. Juni im Jugendhilfeausschuss vorgestellt worden.

Netzwerke Frühe Hilfen in der Region Hannover
Fruehe-Hilfen-frühe-Chancen_Region-Hannover_LogoIn der Region Hannover beteiligen sich mittlerweile 13 (in Kürze 14) von 16 Kommunen ohne eigenes Jugendamt an dem Arbeitsfeld der Frühen Hilfen. In jeder dieser Kommunen gibt es ein Netzwerk Früher Hilfen, das entweder neu entstanden oder aus bestehenden Strukturen hervorgegangen ist und weiterentwickelt wurde.

Alle Netzwerke werden durch kooperative Lenkungsgruppen (aus Mitgliedern der Kommunalverwaltung, der Regionsfachdienste und lokaler Freier Träger, Ehrenamtlichen oder Freiberuflichen) gesteuert, die sich i.d.R. achtwöchentlich bis vierteljährlich zu Arbeitssitzungen treffen. Darüber hinaus gibt es in nahezu jeder Kommune zwei bis vier Mal jährlich große lokale Netzwerktreffen mit 30 bis 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Dort werden u.a. Fachvorträge, Workshops und Diskussionsforen angeboten.

Weiterhin entstehen vielfach lokale Projektgruppen, in denen neue Angebote konzipiert werden, die sich nach den konkreten Bedarfen einer Kommune richten und vor allem benachteiligte Zielgruppen erreichen sollen.

Ein Ziel im Rahmen der Netzwerkarbeit und Projektentwicklung ist zunehmend, auch Eltern für das Mitwirken in Lenkungsgruppen und Netzwerktreffen zu gewinnen.

Sachstandbericht
Frühe-Hilfen-Frühe-Chancen-Sachstandbericht-2017_Region-Hannover_CoverDer Sachstandsbericht fokussiert vor allem die direkten Arbeitsbereiche des Koordinierungszentrums Frühe Hilfen – Frühe Chancen der Region Hannover. Im ersten Teil werden die Rahmenbedingungen in Bezug auf die unterschiedlichen Planungs- und Umsetzungsebenen dargelegt, von der Bundesebene über die Landesebene und von der Regionsebene bis zur kommunalen Ebene. Im zweiten Teil wird die Umsetzung Früher Hilfen in der Region Hannover beschrieben. Teil drei zeigt (über zuvor Genanntes hinaus) zwei aktuelle Arbeitsschwerpunkte auf: Den von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin (LVG&AfS) unterstützten Aufbau von Präventionsketten mit den drei Partnerkommunen Barsinghausen, Garbsen und Seelze sowie den Sachstand zur Bedarfsermittlung Früher Hilfen in den lokalen Netzwerken der Kommunen.

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Region Hannover (Hrsg.):
Frühe Hilfen - frühe Chancen
Sachstandsbericht 2017

Hannover 2017
79 Seiten
www.hannover.de

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Link zur Website des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
Familien in Niedersachsen