Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

Lachendorf: Gleichstellungs­beauf­tragte rückt Kinderschutz in den Blick

12. August 2019

Auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten Angelika Barkus haben sich im Juli Politikerinnen, Politiker sowie Vertreterinnen von Einrichtungen der Samtgemeinde Lachendorf für einen Meinungs- und Informationsaustausch zum Thema Kinderschutz und häusliche Gewalt getroffen.

Der Einladung gefolgt waren die Erste Samtgemeinderätin Uta Lüßmann, die Integrationsbeauftragte Suzan Yilmaz, von der Jugendpflege Lachendorf Franziska Barten, Bürgermeister von Lachendorf und Vorsitzender des Sport-, Jugend-, Sozial- und Kulturausschusses Harmut Ostermann, die Hohner Bürgermeisterin Christa Harms, Jan Hägerling / CDU, Gabriele Repold / SPD, Christian Brandes / Grüne, Egbert Ehm / UB, Horst Riemer / UB, Vertreterinnen des Frauen- und Mütterzentrums Lachendorf, Vertreterinnen des Business-Netzwerks WeibsWerk der Samtgemeinde Lachendorf sowie Teilnehmer aus dem Bereich Integration.

Sattelschoneraktion_Lachendorf_650px Foto: Sören Harke

Mit der Initiative nutzte Barkus die im Juni beim Kinderschutzkongress gestartete Sensibilisierungskampagne des Landes – "Kinderschutz geht alle an!" –, um das Thema mit Fokus auf häuslicher Gewalt in der Samtgemeinde in den Blick zu rücken. Dafür wurden an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Materialien aus der Landeskampagne wie beispielsweise die Sattelschoner mit dem Slogan, die Infokarten für Bezugspersonen sowie Infokärtchen für Kinder für weitere Aktionen verteilt. Zusätzlich gibt es Buttons und kleine Plastikenten mit dem Slogan sowie Informationsbroschüren des örtlichen Jugendamts zum Thema häusliche Gewalt. Alle Materialien wurden an niedrigschwellig zugänglichen Orten ausgelegt - in Kitas, Jugendzentren, der Bücherei, Veranstaltungsräumen, die auch für private Feiern angemietet werden können, oder auch im Schwimmbad anlässlich einer Veranstaltung.

"Mit dem Treffen sollte vor allem gezeigt werden, dass die Themen Kinderschutz und häusliche Gewalt ernst genommen werden", so Barkus. "Betroffene können sich vertrauensvoll an die Unterstützungsmöglichkeiten der Gemeinde wenden."

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Die Infokarten für Kinder/Jugendliche, die Infokarten für Eltern und andere Bezugspersonen von Kindern sowie die Sattelschoner (in begrenzter Stückzahl, max 50) können zum Auslegen in Einrichtungen kostenfrei bei der Poststelle des Sozialministeriums bestellt werden: poststelle@ms.niedersachsen.de. (Bitte mit genauer Angabe der gewünschten Stückzahl je Version und Lieferadresse!)

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