Kinderschutz-Konzepte in pädagogischen Einrichtungen und Verbänden | Prävention sexueller Gewalt

Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, sich in Institutionen und pädagogischen Einrichtungen sicher zu fühlen und geschützt zu sein. Institutionen der freien Jugend- hilfe wie auch Jugendverbände haben dafür Sorge zu tragen, dass Mädchen und Jungen ihren Kindergarten, die Wohngruppe oder auch die Ferienfreizeit als sicheren Ort erleben, an dem sie gefördert werden und sich gesund entwickeln können.

Von April 2011 bis März 2014 hat das Kinderschutz-Zentrum Hannover pädagogischen Einrichtungen und Verbänden ein kostenloses Paket zur nachhaltigen Implementierung entsprechender präventiver Kinderschutz-Konzepte gegen sexuelle Gewalt angeboten. Als Basisangebote standen im Rahmen der Förderung des Landes Niedersachsens bis März 2014 vier kostenlose Projektbausteine zur Verfügung:

  • Informationsveranstaltung
    Einblick in die Thematik für Träger, Leitungen und nach Absprache auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Thema sexuelle Gewalt in Einrichtungen und Verbänden.
  • Verfahrensplanung
    für Träger und Leitungen - Struktur von Kinderschutz-Konzepten (Prävention) und verschiedenen Krisenmanagement-Modelle (Intervention), deren Anwendung und Verfahrensweisen.
  • Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
    Täterstrategien, Teamdynamiken, grenzwahrenden Verhaltensweisen sowie sexualpädagogische Konzepte und Handlungsoptionen.
  • Wissen für Mädchen und Jungen
    Altersgemäße Wissensvermittlung über Kinderrechte und Beteiligungsmodelle zum Thema Grenzwahrung und Grenzverletzungen, Ansprechpartnerinnen und -partner, Beschwerdestellen und Adressen.

Darüber hinaus konnten zwei weitere Bausteine kostenpflichtig hinzu gebucht werden:

  • Praktische Beteiligungsmodelle von Mädchen und Jungen
    Kinder und Jugendlichen erproben Beteiligung und setzen das erworbene Wissen um.
  • Leitungscoaching bei der Implementierung von Kinderschutz-Konzepten
    Begleitung und Beratung bei der Entwicklung und Umsetzung von Schutzkonzepten und verbindlichen Standards zur Prävention von sexueller Gewalt gegen Kinder und Jugendlichen.


 < zurück