Heime und Kitas als sichere Orte für Kinder

Wie lassen sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in pädagogischen Einrichtungen gegen sexuelle Übergriffe schützen? Mit dieser Frage haben sich am 12. September 2012 in Oldenburg rund 100 Teilnehmende auf dem Fachkongress "Sichere Orte" beschäftigt.

Auf dem Fachkongress wurden die Erfahrungen des gleichnamigen, vom Land Niedersachsen geförderten Modellprojekts vorgestellt. Zwei Jahre lang haben die Kinderschutz-Zentren Hannover und Oldenburg drei Piloteinrichtungen in Hannover, Oldenburg und Braunschweig zu Kinderschutzkonzepten beraten. Dabei entwickelten Mitarbeitende und Einrichtungsleitungen zusammen mit behinderten und nichtbehinderten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Methoden, um die Gefahr von sexuellen Übergriffen zu bannen.

Sichere-Orte_Herschelmann-Möllmann-Böer_12-10-12_mDie einmal entstandenen Regelwerke lassen sich als "Ampeln" mit zulässigen ("grün"), kritischen ("gelb") und verbotenen ("rot") Handlungen sowohl für die Kinder und Jugendlichen wie auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einfach darstellen.

Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern befanden sich auch sechs Schülerinnen der BBS 3 Oldenburg, Berufliches Gymnasium Gesundheit und Soziales, Schwerpunkt Sozialpädagogik. Sie agierten als "fliegende Reporterinnen", machten Kurzinterviews mit den Teilnehmenden und gaben Botschaften oder Empfehlungen mit auf den Weg.

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