Verwaltungsvereinbarung Bundesinitiative Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen

Die Verwaltungsvereinbarung zur "Bundesinitiative Netzwerke Frühe Hilfen und Familienhebammen" wurde am 27. Juni 2012 vom Bundeskabinett beschlossen. Sie ist wesentlicher Bestandteil des zum 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Bundeskinderschutzgesetzes. Start der dreijährigen Modellphase war der 1. Juli 2012. Die Bundesinitiative fördert den Aus- und Aufbau sowie die Weiterentwicklung der Netzwerke Frühe Hilfen. Dazu gehören der Einsatz von Netzwerkkoordinatorinnen und -koordinatoren sowie deren Qualifizierung und Fortbildung. Gefördert wird der Einsatz von Familienhebammen, ebenso wie ehrenamtliche Strukturen in den Frühen Hilfen. Die Länder sind zuständig für die Qualifizierung, Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung in den Förderbereichen.

Auf Bundesebene ist eine Koordinierungsstelle beim Nationalen Zentrum Frühen Hilfen (NZFH) für die inhaltliche Umsetzung und Koordinierung, die modellhafte Erprobung sowie die Evaluation der Bundesinitiative zuständig. Der Bund stellt für die Bundesinitiative in 2012 30 Millionen Euro zur Verfügung. 2013 sind es 45 Millionen Euro, in den Jahren 2014/2015 dann jährlich 51 Millionen Euro. Ab dem Jahr 2016 stellt ein Fonds Mittel in dieser Höhe zur Verfügung.

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