NEST: Beratungsunterlagen für Fachkräfte der Frühen Hilfen in leichter Sprache

NEST_LogoDas Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) unterstützt Fachkräfte ab sofort mit dem Informationspaket NEST für ihre Tätigkeiten in Familien. Entwickelt wurden die Materialien von der Stiftung Pro Kind in Zusammenarbeit mit dem NZFH und Fachkräften aus der Praxis. Das Paket beinhaltet eine Fülle an Materialien.

NEST-Arbeitsblatt-Brei-kochenHierzu gehört ein Ordner mit über 200 verschiedenen Themenbögen rund um die Schwangerschaft bis hin zum zweiten Lebensjahr eines Kindes. Die Texte sind in leicht verständlicher Sprache geschrieben, Grafiken und Piktogramme unterstützen die Informationen. So können Eltern, die das Lesen langer Texte nicht gewohnt sind, die Inhalte besser erfassen.

Die NEST-Materialien sollen vor allem von Fachkräften der Frühen Hilfen eingesetzt werden, beispielsweise von Familienhebammen. Die neuen Beratungsunterlagen greifen zahlreiche Fragen zur Gesundheit, zur Alltagsorganisation, zur Beziehung von Eltern zu Kindern sowie zu den Themen Geld und Beruf auf.

Die Materialien bieten die Möglichkeit, gemeinsam mit den Familien zu entscheiden, welche Themen besprochen und welche Ziele gesetzt werden sollen, um den Alltag zu verbessern. Alle Unterlagen sind so gestaltet, dass sie Müttern und Vätern helfen, die eigenen Stärken zu entdecken und diese zu fördern.

In die Entwicklung der NEST-Materialien sind unter anderem Ergebnisse einer Befragung von Fachkräften der Frühen Hilfen eingeflossen, die das NZFH Ende 2010 in Auftrag gegeben hatte. Darin wurde der Frage nachgegangen, wie Informationsmaterialien für die Zielgruppe der Frühen Hilfen gestaltet sein sollten, um sie besser zu erreichen. Eine zentrale Antwort bestand darin, dass die Texte übersichtlich und die Sätze einfach sein sollten. Die NEST-Materialien erfüllen diesen Anspruch. Sie können zudem unabhängig von verschiedenen Programmen in den Frühen Hilfen eingesetzt werden. Die Entwicklung wurde vom Bundesfamilienministerium aus Mitteln der Bundesinitiative Frühe Hilfen unterstützt.

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