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Kommunale Verantwortungsgemeinschaften bilden: Wie kann eine gute Kooperation von Jugendhilfe, Schule und Gesundheitswesen im Kinderschutz erfolgreich gelingen?

Die Fachveranstaltung geht den Fragen nach, welche konkreten Rahmen­bedingungen, Qualitäts­standards und Regelstrukturen konstruktive Kooperationen zwischen Jugendhilfe, Schule und Gesund­heitswesen im Kinder­schutz benötigen, welche möglichen Stolper­steine und Gelingens­bedingungen dabei bestehen und wo sich die Kinder- und Jugendhilfe ggf. selbst von anderen Systemen gezielt abgrenzen muss.

Die Jugendämter und insbesondere deren Allgemeine Sozialdienste (ASD) stehen in ganz Deutschland großen und vielfältigen Herausforderungen gegenüber. Die Fallzahlen und Kosten der Hilfen zur Erziehung steigen weiter an, sodass die Kinder- und Jugendhilfe immer mehr unter Rechtfertigungs­druck gerät. Gleichermaßen haben die multiplen gesellschaftlichen Krisen Auswirkungen auf die aufwachsende Generation von jungen Menschen. Hinzu kommt der aktuelle Platzmangel in der stationären Kinder- und Jugendhilfe. Gleichzeitig sind sowohl die Kinder- und Jugendhilfe als auch relevante benachbarte Systeme im Kinderschutz wie Schule und Gesund­heits­wesen vom Fach­kräftemangel sowie vom allgemeinen Druck zur Kostenreduktion gleichermaßen betroffen. In der Praxis sieht sich die Kinder- und Jugendhilfe häufig als Ausfallbürge für benachbarte Systeme und steht vor der Aufgabe, die eigene Rolle klar zu definieren und sich nicht für alle Probleme zuständig fühlen zu müssen.

Die Fachveranstaltung möchte Best-Practice-Modelle und Empfehlungen für gelingende Kooperationen zwischen Schule, Jugendhilfe und Gesundheitswesen vorstellen, die Lösungsansätze für die Praxis bieten.

Datum
14.10.2026 bis 16.10.2026
Ort
Hannover
Kosten
275 €
Kontakt
Deutscher Verein
Telefon: 030 / 629 800
Programm/Anmeldung
Anmeldeschluss
11.09.2026