Traumasensible Haltung im Kinderschutz
Kinder und Jugendliche erleben in verschiedenen Lebenslagen traumatische Erfahrungen. Auslöser reichen von Gewalterfahrungen im sozialen Umfeld und Vernachlässigung über anhaltende Armut und instabile Lebensverhältnisse bis hin zu Fluchterfahrungen. Auch Diskriminierung und Rassismus können eine Rolle spielen. Oft handelt es sich jedoch um ein Zusammenspiel belastender Faktoren, fehlender Sicherheit und begrenzter Bewältigungsstrategien.
Die Schulung ist eine Einführung in das Thema Traumata und posttraumatische Belastungsstörungen. Dabei geht es um die inneren Prozesse bei traumatiserten Kindern und Jugendlichen. Es sollen eine traumapädagogische Haltung und Handlungsansätze für den Alltag entwickelt und gestärkt werden.
Ziel ist es, Traumata besser zu erkennen, zu verstehen sowie sensibel und effektiv darauf zu reagieren. Sie erwerben fundiertes Wissen zu Ursachen, Erscheinungsformen, Folgen von Traumata sowie zu geeigneten Unterstützungs- und Interventionsmöglichkeiten. Darüber hinaus erhalten Sie wesentliche Impulse um Ihre Kompetenzen für den Umgang mit schwer belasteten jungen Menschen zu stärken.
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte von Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Kindertagesstätten und anderen Betreuungseinrichtungen von Kindern und Jugendlichen.
Pia-Christina Böhm
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