Weiter zum Inhalt

Weibliche Genitalverstümmelung: Prävention und Beratung

Fachveranstaltung von baobab – zusammensein e.V. in Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover anlässlich des 20. internationalen Tages "Null-Toleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung".

Fachkräfte in den städtischen Einrichtungen – z. B. Kindergärten, Schulen oder Sozialdienste etc. – sind oftmals mit Sprachproblemen und kultureller Fremdheit konfrontiert und können nicht adäquat reagieren. Was sind die Bedürfnisse der Frauen und Mädchen, wie kann vermittelt werden? Wie können sie selber agieren oder die Hilfe von Einrichtungen wie baobab – zusammensein e.V. in Anspruch nehmen?

Die Veranstaltung will dazu Möglichkeiten aufzuzeigen, wie ein möglichst umfassender Schutz von Mädchen und Jugendlichen vor weiblicher Genitalverstümmelung (FGM = Female Genital Mutilation) sowie eine größtmögliche Stärkung von Betroffenen umgesetzt werden können. Dazu sind auf dem Forum vertreten:

  • Dr. Christoph Zerm (Arbeitsgemeinschaft Frauengesundheit in der Entwicklungszusammenarbeit (FIDE) / Tropengynäkologie, Sektion der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG))
  • Dr. Idah Nabateregga (selbständige Beraterin und Dozentin)
  • Jawahir Cumar (Geschäftsführerin Beratungsstelle stop mutilation Deutschland e. V.)
  • Kass Kasadi und Nadine Ngantcha (Geschäftsführung baobab – zusammensein e. V.)
  • sowie betroffene baobab-Aktivistinnen.

Uhrzeit: 14.00 – 18.00 Uhr. Die Veranstaltung wird über Zoom umgesetzt, die Teilnahme ist kostenlos.

Zielgruppe: Fachkräfte in der Arbeit mit Kindern und Familien im Stadtgebiet

Datum
06.02.2023
Ort
Online
Kontakt
baobab – zusammensein e.V.