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Bindungs- und beziehungsbelastete Kinder und Grenzsetzung in der pädagogischen Arbeit

Kinder mit hoch belastenden und konflikthaften bis hin zu traumatisierenden Beziehungserfahrungen werden in ihrer seelischen Entwicklung beein­trächtigt. Das Verhalten und Erleben dieser Kinder wird in ihrem Bezugssystem dann oftmals als "gestört" oder auffällig wahrgenommen. Daraus ergeben sich für ihre Bezugspersonen und fuer die betreuenden Fachkräfte besondere Anforderungen im pädagogischen Handeln.

Eine an der kindlichen Bedarfslage orientierte Grenzsetzung erleichtert den Umgang mit Verhaltensstörungen und entlastet die Kinder ebenso wie ihre betreuenden Bezugspersonen und pädagogischen Fachkraefte. Die Veranstaltung soll Anregungen für eine am Kind orientierte Grundhaltung und daraus abgeleitet Praxisimpulse für deren methodische Umsetzung liefern.

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Bindungs- und Beziehungssituation des Kindes in der Herkunftsfamilie
  • Bedarfslage innerfamiliär traumatisierter Kinder
  • Möglichkeiten pädagogischen Handelns für Bezugspersonen und Fachkräfte
  • Praxis: der Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern

Praxisfälle sind möglich und erwünscht.

Zielgruppe: Fachkräfte der Pflegekinderdienste, Bereitschaftspflegedienste, allgemeinen Sozialdienste und freien Jugendhilfeträger.

Datum
28.05.2024
Ort
Hannover
Kosten
90 €
Kontakt
Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie

Ivonne Kondziella
Telefon: 0511 / 89 70 13 32

Programm/Anmeldung
Anmeldeschluss
30.04.2024