Hannover: Enge Kooperation von Kommunalem Sozialdienst mit Grundschulen soll Familien schon früh bei Problemen helfen
(24.01.12) In einer Pressekonferenz am 19. Januar stellte Hannovers Jugend- und Sozialdezernent Thomas Walter die Kooperation von KSD und Grundschulen vor. In die neue umfangreiche Arbeitsbroschüre dazu sind Materialien und Erfahrungen des Koordinierungszentrums Kinderschutz Hannover eingeflossen.
> mehr
Kinderschutz im ländlichen Raum – Projekt der Kinderschutz-Zentren startet im Landkreis Oldenburg
(23.01.12) Eine Arbeitstagung des Kinderschutz-Zentrums Oldenburg am 18. Januar war Auftakt für das dreijährige Modellprojekt "Kinderschutz im ländlichen Raum" im Landkreis Oldenburg. Bundesweit beteiligen sich noch vier weitere Kinderschutz-Zentren an dem Projekt der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren. Ziel ist der strukturelle Aufbau von Netzwerken und Hilfekonzepten für den Kinderschutz in strukturschwachen ländlichen Räumen.
> mehr
Ausgaben der Kinder- und Jugendhilfe in 2010 gestiegen
(19.01.12) Bund, Länder und Gemeinden haben im Jahr 2010 insgesamt rund 28,9 Milliarden Euro für Leistungen und Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe ausgegeben. Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) sind die Ausgaben damit gegenüber dem Vorjahr um 7,4 Prozent gestiegen. Gut ein Viertel der Bruttoausgaben (26 Prozent) - insgesamt mehr als 7,5 Milliarden Euro - wendeten die öffentlichen Träger für Hilfen zur Erziehung auf. In Niedersachsen sind die Ausgaben für Kinder- und Jugendhilfe mit + 12,8 Prozent stärker als im Bundesdurchschnitt angestiegen.
> mehr
KJug 1-2012: Sexuelle Übergriffe unter Kindern und Jugendlichen
(13.01.12) Die aktuelle Ausgabe von "Kinder- und Jugend-schutz in Wissenschaft und Praxis" (KJug) beschäftigt sich mit dem Thema sexuelle Grenzverletzungen unter Kindern und Jugendlichen. Vorgestellt werden u.a. verschiedene Praxisbeispiele zur Prävention, Intervention und Therapie. Die Ausgabe 1-2012 KJug kann für 16,00 Euro (inkl. Versand-kosten) bestellt werden bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz unter www.bag-jugendschutz.de. Die Website bietet auch einen Einblick in das Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe sowie eine Leseprobe aus der Rubrik Recht und Rechtsprechung.
B2RUN: Laufen für einen guten Zweck
(12.01.12) Bereits zum vierten Mal ist die Stiftung Eine Chance für Kinder Charity-Partner für den B2RUN Firmenlauf in Hannover. Ein Teil der Startgebühr am 7. Juni 2012 fließt direkt an die Stiftung. Die rund 6 km lange Strecke führt um den Maschsee - mit Zieleinlauf in die AWD-Arena. Laufen Sie mit und beteiligen Sie sich damit aktiv an der Verbesserung des Kindesschutzes! Mehr Infos und Anmeldung ab sofort unter www.b2run.de.
Zentrale Anlaufstelle für grenzüberschreitende Kindschaftskonflikte eingerichtet
(10.01.12) Am 1. Januar 2012 nahm die Zentrale Anlaufstelle für grenzüberschreitende Kindschaftskonflikte ihre Arbeit auf. Damit verbunden ist auch die Aufgabe einer "Zentralen Anlaufstelle für Mediation gemäß den Malta-Prinzipien". Sie soll Eltern und Fachleute unter anderem bei Kindesent-ziehungsfällen beraten und unterstützen.
> mehr
Kita-Präventionsprojekt Löwi Löwenstark: Neue Seminare zum Thema sexuelle Gewalt im frühen Kindesalter
(09.01.12) Ab Januar bietet der Verein Dunkelziffer zu seinem Kita-Präventionsprojekt "Löwi Löwenstark" wieder neue Seminare an. Mit Bilderbuch, Löwi-Lied und Memo-Spiel vermittelt "Löwi Löwenstark" Kindern im Vorschulalter spielerisch, wie sie "Nein" sagen und sich Hilfe holen können. Seminar und Materialpaket bieten pädagogischen Fachkräften (und Eltern) Informationen für einen kindgerechten Umgang mit dem Thema sexueller Missbrauch.
> mehr
Deutscher Reitox-Bericht 2011: Kinder aus suchtbelasteten Familien noch besser unterstützen
(05.01.12) Schätzungen zufolge leben in Deutschland 30.000 bis 60.000 Kinder drogenabhängiger Eltern. Sie sind besonders häufig von Armut und sozialer Benachteiligung betroffen. Oft leiden sie auch unter Entwicklungsverzögerungen oder Missbildungen als Folge des Drogenkonsums der Mutter während der Schwangerschaft. Die Situation dieser Kinder ist ein besonderes Thema des deutschen Reitox-Berichts 2011. Der Jahresbericht der deutschen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht steht unter www.drogenbeauftragte.de als Download zur Verfügung.
Start des Heimerziehungs-Fonds: 48 regionale Anlauf- und Beratungsstellen in Niedersachsen eingerichtet
(03.01.12) Der Fonds "Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975" hat zum 1. Januar 2012 seine Arbeit aufgenommen. Er soll ehemalige Heimkinder für entgangene Rentenansprüche entschädigen und bei besonderem Hilfebedarf durch Folgeschäden der traumatisierenden Verhältnisse unterstützen. In Niedersachsen wurden 48 regionale Anlauf- und Beratungsstellen eingerichtet, die die Anträge auf finanziellen Ausgleich annehmen.
> mehr
Eine Chance für Kinder: 10 Jahre Familienhebammen im Landkreis Leer
(22.12.11) Seit zehn Jahren arbeiten Familienhebammen erfolgreich im Landkreis Leer. Zum Jubiläum gratulierte Staatssekretär Heiner Pott am 14. Dezember dem ehemaligen Pilotprojekt der Kommune und der Stiftung Eine Chance für Kinder.
> mehr
Fortbildungsangebote Kinderschutz 2012
(21.12.11) Auch im kommenden Jahr werden aufgrund der ungebrochen hohen Nachfrage vier Kurse zur Kinderschutzfachkraft nach § 8a SGB VIII angeboten. Weitere Fortbildungen, landes- und bundesweit, finden Sie in unserer Rubrik Fachveranstaltungen. Oder schauen Sie doch einmal in die Datenbank des Niedersächsischen Landesamts für Soziales, Jugend und Familie unter www.fobionline.jh.niedersachsen.de. Dort können Veranstaltungen für 2012 eingesehen, gesucht und gebucht werden. Darüber hinaus steht das Fortbildungsprogramm 2012 als PDF-Datei zum Herunterladen auf der Website des Niedersächsischen Landesamts zur Verfügung.
Landesjugendhilfeplanung: Erster Basisbericht zum Thema Hilfen zu Erziehung liegt vor
(21.12.11) Mit dem Basisbericht "Hilfen zur Erziehung" legt das Land Niedersachsen den ersten Bericht im Rahmen der Landesjugendhilfeplanung vor. Entwickelt wurde der Bericht gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden und dem Landesbeirat für Kinder- und Jugendhilfe. Die Analysen sollen dazu beitragen, die Hilfen zur Erziehung zum Wohle von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien weiterhin zukunftsgerecht auszugestalten und passgenau anzubieten.
> mehr
Übrigens!
Niedersächsischer Kinderrechtepreis 2011: Die Jury hat entschieden!
"Zukunft statt Herkunft!" - Unter diesem Motto stand in diesem Jahr der gemeinsame Preis des Kinderschutz-
bundes Niedersachsen und des Landes Niedersachsen für den Einsatz für Kinderrechte. Ausgezeichnet wurden drei Initiativen, die sich besonders für die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrations-
hintergrund einsetzen. > mehr
Projekt EFi wird fortgesetzt
(21.11.11) Das Projekt EFi - Elternarbeit, Frühe Hilfen und Migrationsfamilien wird auch in 2012 gefördert. Mit dem Projekt hat das Land Niedersachsen im Jahr 2011 insgesamt 24 Jugendhilfeträger dabei unterstützt, Elternarbeit und Frühe Hilfen für Familien mit Migrationshintergrund noch besser erreichbar zu machen. www.efi-nds.de
Kostenloses Infomaterial zum Kinderschutz in Niedersachsen
Eine neue Broschüre des Niedersächsischen Sozialministeriums fasst die zentralen Informationen zum Kinderschutz zusammen: "Kinderschutz als gesellschaftliche Herausforderung" erläutert die politischen Leitlinien und veranschaulicht gleichzeitig deren praktische Umsetzung. Die Broschüre kann kostenlos zur Auslage in Einrichtungen und für Veranstaltungen bestellt werden. > mehr
Verbindliche Früherkennungsuntersuchungen in Niedersachsen
"Ein U fürs Leben" - unter diesem Motto startete im April 2010 das Einladewesen zu den Früherkennungs-
untersuchungen U5 bis U8. Zukünftig werden rund 320.000 Kinder jährlich vom Landesamt für Soziales, Jugend und Familie (LS) zu den Früherkennungsuntersuchungen eingeladen. Wenn trotz Einladung und Erinnerung keine ärztliche Bestätigung über eine durchgeführte Untersuchung vorliegt, informiert das LS die örtlich zuständige Kinder- und Jugendhilfe. Die Kommune prüft dann im Einzelfall, ob sie sich im Sinne des Kindeswohls einschaltet. > mehr
