Deutscher Kinderschutzbund zum Umgang mit Bußgeldern und Geldauflagen

10. März 2015

Deutscher-Kinderschutzbund_LogoHeinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, hat die Ablehnung der Geldauflage aus dem Strafverfahren gegen Sebastian Edathy begrüßt. Im vorliegenden Fall habe das Auftreten Edathys, der mit seinem rein taktischen Geständnis die Gefühle der Opfer massiv verletzt habe, es dem Landesverband Niedersachsen unmöglich gemacht, diese Geldauflage anzunehmen.

Nach der Entscheidung des Landesverbandes Niedersachsen seien jedoch Fragen aufgeworfen worden, denn in der Vergangenheit hat der DKSB Geldauflagen und Bußgelder angenommen. Wie wird er in der Zukunft damit umgehen? "Prinzipiell sind die Mittel bei uns am richtigen Platz, im Sinne eines allgemeinen Täter-Opfer-Ausgleiches. Denn die Zuweisungen werden auch künftig zur Therapie und Unterstützung von Kindern mit vergleichbarem Leid eingesetzt, um die sich der Deutsche Kinderschutzbund kümmert. Dazu bieten wir bundesweit viele Beratungsstellen und Kinderschutz-Zentren an", bekräftigte DKSB-Präsident Heinz Hilger.

Unerwartete Solidarität und Spendenwelle
Gleichzeitig hat die Entscheidung des Kinderschutzbundes eine unerwartete Spendenbereitschaft ausgelöst. Bereits über 66.000 Euro sind in der letzten Woche beim Niedersächsischen Kinderschutzbund eingegangen, der allen Spenderinnen und Spendern dankt.

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Link zur Website des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
Familien in Niedersachsen