Friedensnobelpreis an Kinderrechtsaktivisten vergeben

14. Oktober 2014

Zum ersten Mal in der Geschichte des Nobelpreises wurde eine Jugendliche mit der weltweit höchsten Auszeichnung für Frieden und Verständigung gewürdigt. Malala Yousafzai teilt sich diese Auszeichnung mit dem indischen Kinderrechtsaktivisten Kailash Satyarthi, der für seinen Kampf gegen die Ausbeutung von Kindern gewürdigt wird.

"Die Auszeichnung für zwei Kinderrechtsaktivisten ist 25 Jahre nach Verabschiedung der UN-Konvention über die Rechte des Kindes ein wichtiges Signal. Mit Malala wird die unglaubliche Ausdauer, die Entschlossenheit und die Zuversicht eines Mädchens ausgezeichnet, das Recht auf Bildung für jedes Kind zu verwirklichen", erklärte Christian Schneider, Geschäftsführer UNICEF Deutschland. "Die Preisträger sind Stimme und Vorbild für Millionen Kinder und Jugendliche, die von einer besseren Zukunft träumen. Bildung ist ein entscheidender Beitrag für Entwicklung und Frieden."

Die heute 17-jährige Malala Yousafzai hat sich in ihrer Heimat Pakistan für das Recht auf Bildung eingesetzt und in einem Blog ihre Gedanken und Erfahrungen veröffentlicht. Im Oktober 2012 schossen ihr deswegen Terroristen in den Kopf und sie überlebte nur knapp. In einer Rede vor den Vereinten Nationen erklärte Malala im Juli 2013: "Ein Buch, ein Stift, ein Kind und ein Lehrer können die Welt verändern.".

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Weitere Informationen in der UNICEF-Pressemitteilung vom 10.10.2014

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