Weiterführende Angebote und Stellen

Hier finden Sie Informationen und Kontaktadressen zu weiteren Hilfsangeboten für Schwangere, Eltern und Kinder, die sich in einer Krisensituation befinden:

Medizinische Beratungsstellen für Kinderschutz

In der Region Hannover bieten an sechs Standorten speziell qualifizierte Kinder- und Jugendärztinnen medizinische Beratungen bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung. Die kostenlosen Sprechstunden stehen allen offen, die beruflich mit Kindern zu tun haben: Lehrkräften und Tagespflegepersonen, Hebammen und Kinderärztinnen und -ärzten oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in kommunalen sozialen Diensten. Die Medizinische Beratungsstellen finden Sie als eigene Kategorie in unserer Adressdatenbank

Adressdatenbank

Kindermedizin und Kinderpsychologie

Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen bietet auf ihrer Website www.arztauskunft-niedersachsen.de eine Datenbank, in der Kinderärztinnen und -ärzte verschiedener Fachrichtungen sowie Kinderpsychologinnen und -psychologen gesucht werden können. Eine (bundesweite) nach Städten sortierte Übersicht aller Kinderkliniken führt die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. auf ihrer Website www.dgkj.de.

Sozialpädiatrische Zentren

Die Sozialpädiatrischen Zentren sind Einrichtungen der ambulanten Krankenversorgung zur Untersuchung und Behandlung von Kindern und Jugendlichen. Sie arbeiten fachübergreifend medizinisch, psychologisch und pädagogisch-therapeutisch. Als Anlaufstelle für Familien, Jugendämter, Ärztinnen und Ärzte helfen sie bei der Risikoabschätzung und Prävention von Kindeswohlgefährdung. Eine Adressdatenbank mit Kontaktdaten finden Sie auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin www.dgspj.de.

Stiftung Eine Chance für Kinder

Logo der Stiftung Eine Chance für KinderDie Familienhebammen der Stiftung Eine Chance für Kinder unterstützen junge Schwangere und junge Mütter, die sich in schwierigen materiellen und sozial belastenden Lebenslagen befinden. Die freiberuflich arbeitenden Hebammen kommen ein ganzes Jahr lang ins Haus, wann immer Hilfe benötigt wird. Sie unterstützen und betreuen in der Schwangerschaft, bei der Babypflege oder bei Gesundheitsfragen und vermitteln auch weitere Hilfen, beraten beim Stellen von Anträgen oder begleiten bei Behördengängen. Junge Mütter und Schwangere, die eine Familienhebamme beantragen möchten, können über die Website der Stiftung Eine Chance für Kinder formlos Kontakt aufnehmen.

wellcome

Logo wellcomeDie Mitarbeiterinnen von wellcome bieten Familien in den ersten Wochen und Monaten nach der Entbindung individuelle praktische Hilfe: etwa zweimal pro Woche für zwei bis drei Stunden unterstützen sie im Haushalt, betreuen die Geschwisterkinder oder begleiten zum Kinderarzt. Die Adressen der wellcome-Büros in Niedersachsen sind auf www.wellcome-online.de zu finden. Für die Vermittlung werden einmalig 10 Euro berechnet, für die Betreuung 5 Euro pro Stunde. Bei finanziellen Schwierigkeiten wird gemeinsam nach einer Lösung gesucht.

Stiftung Familie in Not

Logo der Stiftung Familie in NotDie Stiftung Familie in Not hilft kinderreichen Familien, Alleinstehenden mit Kindern oder Schwangeren, die durch unvorhersehbare Ereignisse in finanzielle Not geraten sind. Sie vergibt auch die Mittel der Bundesstiftung "Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens". Diese unterstützt Schwangere, die sich in akuten Notsituationen befinden und finanzielle Hilfe benötigen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Niedersächsischen Sozialministeriums.

Stiftung Opferhilfe Niedersachsen

Stiftung-Opferhilfe-Nds_LogoDie Stiftung berät und unterstützt Kriminalitätsopfer und deren Familien. Betroffene können sich an die elf regionalen Opferhilfebüros wenden. Informationen und Kontakte dazu gibt es auf der Website www.opferhilfe.niedersachsen.de. Eine besonders intensive Form der Unterstützung ist die psychosoziale Prozessbegleitung. Das Angebot richtet sich an Opferzeuginnen und -zeugen mit einer besonderen psychosozialen Belastung, beispielsweise Kinder und Jugendliche. Die Prozessbegleiterinnen und -begleiter unterstützen Opferzeuginnen und -zeugen sowie deren Angehörige umfassend vor, während und nach dem Strafverfahren. Auch im Alltag leisten sie eine wichtige Hilfestellung in ihren ganz individuellen Problemlagen. Informationen und Kontakte sind ebenfalls auf der Website der Stiftung Opferhilfe Niedersachsen zu finden.

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Link zur Website des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
Familien in Niedersachsen