Kinderschutzbund Nieder­sachsen fordert Ombuds­stellen und Kinder­beauf­tragte in den Nieder­sächsischen Kommunen

13. März 2018

DKSB-Niedersachsen_LogoAnlässlich der ersten Sitzung des Landesjugendhilfeausschusses fordert der Kinderschutzbund Niedersachsen die Landesregierung auf, das angekündigte Landeskinderschutzgesetz zu realisieren. Johannes Schmidt, Landesvorsitzender dazu: "Wir meinen, in diesem Gesetz sollten die Strukturen des Kinderschutzes und der Kinderpolitik transparenter gestaltet werden. Unbedingt muss der partizipative Kinderschutz in den Fokus genommen werden." Das bedeute, Kinder und Jugendliche zu beteiligen und endlich Beschwerdeformen – wie sie auch im Bundeskinderschutzgesetz seit 2012 festgeschrieben sind – voranzutreiben und umzusetzen. Dringende Schritte seien die flächendeckende Einrichtung unabhängiger Ombudsstellen und die Entwicklung von Kinderschutzkonzepten überall dort, wo Kinder und Jugendliche Bildung und Freizeit erleben: in Einrichtungen, Verbänden und Organisationen.

Der Kinderschutzbund begrüße es ausdrücklich, dass die Arbeit der Niedersächsischen Kinderkommission intensiviert werden soll. Schmidt weiter: "Aber das reicht nicht! Wir brauchen kommunale Beauftragte, die ein aktives Netzwerk der Kinder- und Jugendbeteiligung bilden und so über die Kinderkommission bis ins Parlament wirken könnten.

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Deutscher Kinderschutzbund, 08.03.2018

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Familien in Niedersachsen