Niedersächsische Kinderschutzkonferenz 2016: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

19. April 2016

Vertreterinnen und Vertreter der kommunalen Spitzenverbände und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe haben sich am 18. April 2016 zur mittlerweile neunten jährlich stattfindenden Niedersächsischen Kinderschutzkonferenz in Hannover getroffen. Auf Einladung von Sozialministerin Cornelia Rundt haben sich die Teilnehmenden über die aktuelle Sachlage informiert und über die Belange der jeweiligen Institutionen und die dort aufkommenden Berührungspunkte, Besonderheiten oder Fragestellungen diskutiert.

Dabei ging es in diesem Jahr vor allem um unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMA). Zur aktuellen Situation und zu Fragestellungen in Bezug auf die Unterbringung der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge in Niedersachsen informierte Dr. Dirk Härdrich aus dem Landesjugendamt. Derzeit liegt der Hauptschwerpunkt auf Anschlussmaßnahmen, sprachlicher Förderung und schulischer Integration der überwiegend männlichen (97,9 Prozent) UMA.

Logo PiAFDr. Bettina Langenbruch und Veronika Breßer informierten die Teilnehmenden über das viel beachtete Programm "PiAF - Prävention in aller Frühe" des Landkreises Hildesheim. Das Programm war als interdisziplinäres Pilotprojekt zur frühkindlichen Gesundheitsprävention für Kinder in einem schwierigen sozialen Umfeld gestartet. Mittlerweile ist PiAF ein kommunales Regelangebot für alle Kinder im Vorschulalter.

An der Kinderschutzkonferenz haben Vertreterinnen und Vertreter von 30 Verbänden und Institutionen teil, wie etwa dem Kinderschutzbund, der Freien Wohlfahrtspflege, den Kommunalen Spitzenverbänden, der Ärztekammer, den Berufsverbänden, den Krankenkassen, der Konföderation evangelischer Kirchen, dem Katholischen Büro sowie von Stiftungen teilgenommen.

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Link zur Website des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
Familien in Niedersachsen