Bericht zur UN-Kinderrechtskonvention in kindgerechter Fassung

Die-Rechte-von-Kindern-in-Dtl_Staatenbericht-5+6_CoverDie Bundesregierung hat am 4. April 2019 bei den Vereinten Nationen in Genf den "Fünften und Sechsten Staatenbericht der Bundesrepublik Deutschland zum Übereinkommen über die Rechte des Kindes" eingereicht. Zugleich ist der Bericht zur sogenannten UN-Kinderrechtskonvention in einer kindgerechten Fassung veröffentlicht worden.

Die Broschüre richtet sich an Kinder und Jugendliche und wurde von der Koordinierungsstelle Kinderrechte im Deutschen Kinderhilfswerk erstellt. Die Koordinierungsstelle Kinderrechte wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Der Kinder- und Jugendbeirat des Deutschen Kinderhilfswerkes war an der Erstellung des Berichts beteiligt und überprüfte diesen im Anschluss auf kind- und jugendgerechte Sprache.

Fünfter und Sechster Staatenbericht
Der Staatenbericht, den das Bundeskabinett im Februar verabschiedet hat, informiert auf insgesamt mehr als 400 Seiten umfassend über die wichtigsten Schritte zur Stärkung der Rechte von Kindern in Deutschland seit 2014. Auf Grundlage des Fünften und Sechsten Staatenberichts macht sich der Ausschuss der Vereinten Nationen für die Rechte des Kindes, kurz Kinderrechteausschuss, ein Bild über die Fortschritte Deutschlands bei der Umsetzung der Kinderrechte und gibt Deutschland Empfehlungen für die weitere Umsetzung der Kinderrechtskonvention.

Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen
Das Menschenrechtsübereinkommen gilt für alle Kinder unter 18 Jahren und besteht aus insgesamt 54 Artikeln. Basis der Konvention sind vier Grundprinzipien: das Diskriminierungsverbot, das Recht auf Leben und persönliche Entwicklung, das Beteiligungsrecht und der Vorrang des Kindeswohls.

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Deutsches Kinderhilfswerk e.V. (Hrsg.):
Die Rechte von Kindern in Deutschland. Ein Bericht an die Vereinten Nationen für Kinder und Jugendliche
Berlin 2019
47 Seiten

Der Fünfte und sechste Staatenbericht und die Version für Kinder stehen auf der Website des Bundesfamilienministeriums als Download zur Verfügung.

Quellen: BMFSFJ, 04.04.2019 und Deutsches Kinderhilfswerk, www.dkhw.de

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