Diagnostik als Prozess

Der Verdacht auf Misshandlung, Vernachlässigung oder Missbrauch bei Kindern kann auf verschiedene Weise entstehen.

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Körperlicher Befund

Symptome, die auf eine körperliche Misshandlung deuten können, sind häufig nicht einfach zu bestimmen. In jedem Fall ist eine Ganzkörperuntersuchung des vollständig entkleideten Kindes vorzunehmen.

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Psychischer Befund und Verhalten des Kindes

Die Erhebung des psychischen Befundes gehört üblicherweise weder in der Praxis noch in der Klinik zum diagnostischen Alltag.

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Sexuelle Gewalt

Bei sexuellem Missbrauch gibt es kaum eindeutige Symptome. Deshalb ist immer eine Differentialdiagnose zu erstellen.

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Beurteilung der familiären Situation

Auch das Verhalten der Bezugspersonen kann weitere Hinweise geben. Eltern, die ihr Kind misshandelt haben, verhalten sich in vielerlei Hinsicht anders als Eltern, deren Kinder durch einen Unfall verletzt wurden. Außerdem sind die Belastungsfaktoren im sozialen Umfeld des Kindes besonders aussagekräftig.

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Bewertung der Befunde

Alle erhobenen Befunde sind zusammenfassend zu bewerten. Die Diagnose beschreibt den körperlichen und psychischen Befund des Kindes, die familiäre Interaktion und die Familiensituation.

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Download Materialien für die Praxis

Dokumentationshilfen bei Verdacht auf Kindesmisshandlung, Vernachlässigung und sexuellen Missbrauch sind unter www.kindesmisshandlung.de abrufbar. 
Link zur Website des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
Familien in Niedersachsen