Fachtag Frühe Hilfen in Niedersachsen: Frühe Hilfen und Gesundheitswesen

1. März 2018

"Zwischen Auftrag und Chance – Frühe Hilfen und Gesundheitswesen als verlässliche Kooperationspartner?!" Unter diesem Titel stand der vierte Fachtag Frühe Hilfen, zu dem das Niedersächsische Sozialministerium in Kooperation mit der Bundesstiftung Frühe Hilfen am 28. Februar 2018 eingeladen hat. Rund 150 Expertinnen, Experten und Fachkräfte aus allen Bereichen der Frühen Hilfen und des Gesundheitswesens hat Christian Armborst, Präsident des Niedersächsischen Landesamts für Soziales, Jugend und Familie, in Hannover begrüßt.

Ziel des Fachtags war es, die Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe und Gesundheitswesen am Beispiel der Frühen Hilfen einmal genauer "unter die Lupe" zu nehmen und kritisch zu betrachten. Außerdem wurden die Chancen und Möglichkeiten gelingender Zusammenarbeit dargestellt und mit entsprechenden Praxisbeispielen neue Impulse für die Zusammenarbeit auf der kommunalen Ebene gegeben.

Prof. Dr. med. Anette Solveig Debertin, Medizinische Hochschule Hannover, stellte in ihrem Impulsreferat mit Beispielen aus der Praxis der Kinderschutzambulanz und der Rechtsmedizin die "Schnittstelle Kinderschutz – Frühe Hilfen" dar.

Mechthild Paul, Leiterin des Nationalen Zentrums Früher Hilfen, ging in ihrem Vortrag auf die Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Gesundheitswesen in den Frühen Hilfen ein.

Die nationalen Gesundheitsziele und das Thema "Gesundheit rund um die Geburt" stellte Thomas Altgeld, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V., vor.

In den Fachforen erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Einblick in gelingende Beispiele der Zusammenarbeit aus der Praxis. Vorgestellt wurden das Projekt "Babylotse ambulant" an Geburtskliniken im Oldenburger Land, Interdisziplinäre Qualitätszirkel als Anknüpfungspunkt für Frühe Hilfen in Baden-Württemberg, die Zusammenarbeit mit kommunalen Gesundheitsämtern im Landkreis Hildesheim mit dem Projekt "PiAF – Prävention in aller Frühe" und das Modellprojekt "Zentrale Frühe Hilfen". Außerdem präsentierte Prof. Dr. Holger Nieberg, MSB Medical School Berlin Hochschule für Gesundheit und Medizin, Ergebnisse und einen Ausblick zum "Monitoring Frühen Hilfen in Niedersachsen".

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Eine Dokumentation auf der Website des LS ist geplant. Weitere Informationen folgen in Kürze.

Der "Datenreport 2017 - Monitoring Frühe Hilfen Niedersachsen" steht als Download ebenfalls auf der Website des LS zur Verfügung.

Mehr Informationen zu den Frühen Hilfen in Niedersachsen finden Sie auf www.netzwerke-fruehe-hilfen.de

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Link zur Website des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
Familien in Niedersachsen