Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

Programm für mehr Schutz in Flücht­lings­unter­künften verlängert

19. Januar 2017

Das Bundesfamilienministerium und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) haben das im März 2016 gestartete Programm "Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlingsunterkünften" verlängert. Städte und Kommunen können bis zum 31. Dezember 2017 Kredite für bauliche Schutzmaßnahmen in Flüchtlingsunterkünften beantragen.

Mit dem Projekt wird der Neu- und Umbau sowie der Erwerb von Flüchtlingsunterkünften zur ausschließlichen Nutzung durch Frauen und Kinder oder mit gemischter Belegung gefördert. Die Konditionen bleiben unverändert: die Kreditlaufzeit und Zinsbindung betragen weiterhin zehn Jahre bei einem Zinssatz von aktuell einheitlich 0,0 Prozent pro Jahr.

Die Kredite für die Städte und Gemeinden werden in der Reihenfolge der Antragseingänge zugesagt. Hinweise zu den Einzelheiten des Programms finden Kommunen auf www.kfw.de/flüchtlingshilfe.

UNICEF-Initiative zum Flüchtlingsschutz
Zusätzlich zum KfW-Programm arbeitet eine gemeinsame Initiative des Bundesfamilienministeriums mit UNICEF und weiteren Partnern an der Implementierung von Schutzkonzepten für Frauen, Kinder und Jugendliche in Flüchtlingsunterkünften.

Der Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Dr. Ralf Kleindiek: "Es besteht nach wie vor ein großer Bedarf für bauliche Vorkehrungen zum Schutz vor Übergriffen und sexueller Gewalt. Besonders deutlich sehen wir dies bei unserer gemeinsamen Initiative mit UNICEF, im Rahmen deren wir Flüchtlingsunterkünfte bundesweit durch eine Koordinatorenstelle für Gewaltschutz unterstützen."

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Familien in Niedersachsen