Trauma-Netzwerk Niedersachsen in allen Regionen aktiv

19. November 2014

Häufig sind Opfer von Gewalttaten durch die Folgen der erlittenen Gewalt psychisch stark belastet. Das auf Initiative des Niedersächsischen Sozialministeriums gegründete Trauma-Netzwerk Niedersachsen sichert den Opfern eine schnelle Hilfe innerhalb von 48 Stunden zu. Im letzten Jahr haben 115 Gewaltopfer eine Gesprächstherapie im Rahmen einer Krisenintervention genutzt.

Häufig sind Opfer von Gewalttaten durch die Folgen der erlittenen Gewalt psychisch stark belastet. Für die gesundheitlichen Folgen der Gewalttat haben die Betroffenen einen gesetzlichen Anspruch auf eine Entschädigung ("Gesetz über die Entschädigung für Opfer von Gewalttaten"). Gerade bei psychischen Traumata ist es wichtig, so früh wie möglich eine Krisenintervention zu starten. Dauerhafte seelische Schädigungen können so vermieden werden. Um das zu erreichen, sichert das auf Initiative des Niedersächsischen Sozialministeriums gegründete Trauma-Netzwerk Niedersachsen den Opfern eine schnelle Hilfe innerhalb von 48 Stunden zu. Im letzten Jahr haben 115 Gewaltopfer eine Gesprächstherapie im Rahmen einer Krisenintervention genutzt.

Im Netzwerk arbeiten psychiatrische bzw. kinder- und jugendpsychiatrische Kliniken, Fachabteilungen sowie Einrichtungen für medizinische Rehabilitation und ggf. spezialisierte Fachärztinnen bzw. -ärzte und Psychologinnen bzw. Psychologen eng zusammen. Die Kliniken vor Ort nehmen die Anträge auf Entschädigung auf und leiten sie an das zuständige Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie weiter.

Stützpunkte des Trauma-Netzwerks, die Hilfe für Opfer von Gewalttaten im Kindes- und Jugendalter anbieten

zurück

Kontakt:

Niedersächsisches Landesamt
für Soziales, Jugend und Familie:
Hauptstelle
Domhof 1
31134 Hildesheim
T (05121) 304-202 oder -738
Trauma-Netzwerk.Niedersachsen@ls.niedersachsen.de

Weitere Informationen sowie Listen mit Anlaufstellen des Trauma-Netzwerks (für Erwachsene sowie für Kinder- und Jugendliche) unter www.soziales.niedersachsen.de.

Pressemitteilung des Niedersächsischen Sozialministeriums vom 19.11.2014

Mehr zum Thema:

zurück

Link zur Website des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
Familien in Niedersachsen