Förderung von Maßnahmen und Projekten zur Prävention des sexuellen Missbrauchs an Kindern und Jugendlichen

16. April 2020

Landespräventionsrat-Niedersachsen_LogoDas Niedersächsische Justizministerium stellt in diesem Jahr 150.000 Euro zusätzliche Mittel bereit, um Projekte zur Prävention von sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Damit wird auch ein Zeichen gesetzt, dass der Schutz von Kindern und Jugendlichen in Zeiten geschlossener Schulen und Kindertagesstätten eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe ist.

Förderanträge nimmt der Landespräventionsrat ab sofort entgegen, zum Beispiel von Kommunen, freien Trägern der Jugendhilfe, Beratungsstellen oder Vereinen. Gefördert werden können Personal- und Sachausgaben für lokale Koordinierungsstellen und Informationsveranstaltungen, für die Erarbeitung von Schutzkonzepten, Fortbildungen und vieles mehr. Durch die Projekte sollen insbesondere nachhaltige Präventionsmaßnahmen auf kommunaler Ebene initiiert und unterstützt werden. Alle Informationen dazu sowie das Anatragsformular finden Sie unter www.lpr.niedersachsen.de.

Hintergrund

Der Niedersächsische Landtag hat Ende 2019 entschieden, dem Landespräventionsrat Niedersachsen für das Haushaltsjahr 2020 Mittel zur Förderung von Maßnahmen und Projekten zur Prävention des sexuellen Missbrauchs an Kindern und Jugendlichen zur Verfügung zu stellen. Es sollen besonders Pilotprojekte und Modelle zur Implementierung und Fortentwicklung fachlich fundierter, institutionenübergreifender Kooperationsstrukturen zwischen lokal und regional zuständigen staatlichen und nichtstaatlichen Stellen, Institutionen und Organisationen sowie Qualitätsstandards für universelle / selektive Prävention im Bereich des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen gefördert werden.

Die "Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen und Projekten zur Prävention des sexuellen Missbrauchs an Kindern und Jugendlichen" ist am 15.03.2020 in Kraft getreten.

zurück

zurück

Link zur Website des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
Familien in Niedersachsen