Mindest­stand­ards zum Schutz von Kindern, Jugend­lichen und Frauen in Flüchtlings­unter­künften

Mindesstandards-zum-Schutz-von-Kindern+Frauen-in-Flüchtlingsunterkünften_Cover_sDas Bundesfamilienministerium und das Kinderhilfswerk UNICEF haben gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern Mindeststandards zum Schutz von Kindern, Jugendlichen und Frauen in Flüchtlingsunterkünften erarbeitet. Damit gibt erstmals eine bundesweit einheitliche Grundlage, um den Schutz von Kindern, Jugendlichen und Frauen vor Gewalt zu verbessern. Auch der Zugang zu Bildungsangeboten und psychosozialer Unterstützung in Flüchtlingsunterkünften ist in den Mindeststandards unter dem Dach der Bundesinitiative "Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlingsunterkünften" berücksichtigt.

Gemeinsame Expertise für mehr Schutz
Die Mindeststandards sollen als Leitlinien für die Erstellung und Umsetzung von Schutzkonzepten in jeder Form von Flüchtlingsunterkunft gelten und erstrecken sich insbesondere auf die Bereiche Personal, strukturelle und bauliche Voraussetzungen bis hin zum Risikomanagement bei Gewalt- und Gefährdungssituationen und dem Monitoring der erzielten Fortschritte.

Bei der Entwicklung der Mindeststandards floss das nationale Erfahrungswissen aller beteiligten Organisationen und die internationale Expertise von UNICEF, Plan International Deutschland und Save the Children ein. Fachlich beteiligt waren die Arbeiterwohlfahrt, der bundesweite Koordinierungskreis gegen Menschenhandel e.V., der Paritätische Gesamtverband, der Deutsche Caritasverband e.V., das Deutsche Institut für Menschenrechte, die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, das Deutsche Rote Kreuz, die Diakonie Deutschland, DITIB - Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion, die Frauenhauskoordinierung, die Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention sowie der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Missbrauchs.

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Die Mindeststandards zum Schutz von Kindern, Jugendlichen und Frauen in Flüchtlingsunterkünften stehen als PDF-Datei zum Download auf der Website des BMFSFJ zur Verfügung.

BMFSFJ, 27.07.2016

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Familien in Niedersachsen