Kindeswohl­gefähr­dungen 2020

Destatis-Statistisches-Bundesamt_LogoDie Jugendämter in Deutschland haben im Jahr 2020 bei fast 60.600 Kindern und Jugendlichen eine Kindeswohlgefährdung festgestellt. Das waren rund 5.000 Fälle oder 9 Prozent mehr als 2019. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben die Kindeswohlgefährdungen damit im Corona-Jahr 2020 den höchsten Stand seit Einführung der Statistik im Jahr 2012 erreicht.

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Gefährdungseinschätzungen in Niedersachsen in 2020

LSN_Landesamt-für-Statistik-Nds_LogoIm Jahr 2020 wurden in Niedersachsen insgesamt 15.015 Gefährdungseinschätzungen durch die Jugendämter vorgenommen. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, entspricht dies einem prozentualen Anstieg um 6,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (14.144 Verfahren).

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Inobhutnahmen 2020

Destatis-Statistisches-Bundesamt_LogoDie Jugendämter in Deutschland haben im Jahr 2020 rund 45.400 Kinder und Jugendliche zu ihrem Schutz vorübergehend in Obhut genommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erfolgten zwei Drittel (67 Prozent) dieser Inobhutnahmen wegen einer dringenden Kindeswohlgefährdung, 17 Prozent aufgrund einer unbegleiteten Einreise aus dem Ausland und weitere 17 Prozent auf Bitte der betroffenen Minderjährigen. Ein Drittel (33 Prozent) aller 2020 in Obhut genommenen Jungen und Mädchen war jünger als 12 Jahre, jedes zehnte Kind (11 Prozent) sogar jünger als 3 Jahre.

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Kriminalstatistik 2020: Zahlen zu kindlichen Gewaltopfern

"Hier ist ein Kipppunkt erreicht – wir müssen verhindern, dass das System kollabiert!" So fasst Missbrauchsbeauftragter Johannes-Wilhelm Rörig die Auswertung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2020 mit den Zahlen kindlicher Gewaltopfer zusammen und fordert die Einsetzung einer Enquête-Kommission. Am 26. Mai 2021 stellte er die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2020 zu Gewalttaten gegen Kinder und Jugendliche gemeinsam mit dem Präsidenten des Bundeskriminalamtes Holger Münch in Berlin vor.

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Kindeswohlgefähr­dungen 2019: In jedem 5. Fall mehrere Arten von Gewalt oder Vernachlässigung

Destatis-Statistisches-Bundesamt_LogoDie Jugendämter in Deutschland haben im Jahr 2019 mit rund 55.500 Kindeswohlgefährdungen das zweite Mal in Folge 10 Prozent mehr Fälle festgestellt als im jeweiligen Vorjahr. Eine neue Auswertung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigt nun, dass in jedem fünften Fall von Kindeswohlgefährdung (20 Prozent) mehrere Gefährdungsarten gleichzeitig vorlagen. Im Jahr 2019 betraf das rund 11.200 Kinder und Jugendliche. Zu den vier Gefährdungsarten zählten dabei – neben psychischen und körperlichen Misshandlungen – noch Vernachlässigungen und sexuelle Gewalt.

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Kindeswohl­gefähr­dungen 2019

Destatis-Statistisches-Bundesamt_LogoDie Jugendämter in Deutschland haben im Jahr 2019 bei rund 55.500 Kindern und Jugendlichen eine Kindeswohlgefährdung festgestellt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren das 10 Prozent oder rund 5.100 Fälle mehr als 2018. Die Zahl der Kindeswohlgefährdungen ist damit das zweite Jahr in Folge um 10 Prozent auf einen neuen Höchststand angestiegen.

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Inobhutnahmen 2019

Destatis-Statistisches-Bundesamt_LogoDie Jugendämter in Deutschland führten im Jahr 2019 rund 49.500 vorläufige Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, sogenannte Inobhutnahmen, durch. Das waren knapp 3.100 Fälle und somit 6 Prozent weniger als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Weltkindertag am 20. September mitteilt. Währenddessen stieg die Zahl der Schutzmaßnahmen aus anderen Gründen um 1 Prozent auf rund 40.900 Fälle an. Langfristig setzt sich damit ein weiterer Trend fort: In den letzten zehn Jahren sind die Inobhutnahmen aus anderen Gründen mit leichten Schwankungen um 30 Prozent angestiegen.

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Erzieherische Hilfen 2019

Destatis-Statistisches-Bundesamt_LogoIm Jahr 2019 haben die Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland 1,017 Millionen erzieherische Hilfen für junge Menschen unter 27 Jahren gewährt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren dies 13.500 Fälle mehr (+1,3 Prozent) als im Jahr 2018. Damit haben die erzieherischen Hilfen nicht nur das zweite Jahr in Folge die Millionengrenze überschritten, sondern auch einen neuen Höchststand erreicht: Zwischen 2009 und 2019 sind die Fallzahlen der in Anspruch genommenen erzieherischen Hilfen kontinuierlich gestiegen, und zwar um 182.000 Fälle (+22 Prozent).

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Kriminalstatistik 2019: Zahlen zu kind­lichen Gewalt­opfern

Im Jahr 2019 hat sich bei allen Aktivitäten zum Kinderschutz nur wenig zum Positiven verändert und gleichzeitig zeichnen sich bezüglich sexueller Gewalt eher besorgniserregende Tendenzen ab, so das Fazit bei der Pressekonferenz zu den Zahlen kindlicher Gewaltopfer nach der Polizeilichen Kriminalstatistik 2019. Die Deutsche Kinderhilfe – Die ständige Kindervertretung e.V. hat am 11. Mai 2020 gemeinsam mit Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes, Dr. Ralf Kownatzki, Kinderarzt und Vorsitzender des Vereins RISKID e.V., und Johannes-Wilhelm Rörig, Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, die Zahlen vorgestellt.

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Weibliche Genitalverstümmelung in Deutschland: Dunkelzifferstatistik 2018

Terre-des-femmes_LogoJedes Jahr sind mehr Mädchen und Frauen in Deutschland von Genitalverstümmelung betroffen. Seit 2018 stiegen die Zahlen um acht Prozent an, im Vergleich zu 2014 sogar um 44 Prozent. Insgesamt sind in Deutschland demnach rund 70.218 von weiblicher Genitalverstümmelung betroffen, mehr als 17.600 Mädchen sind gefährdet, beschnitten zu werden. Das zeigt die aktuelle Dunkelzifferstudie des Menschenrechtsvereins Terre des Femmes, die Mitte Oktober 2019 veröffentlicht wurde. Die detaillierte Statistik der Dunkelzifferstudie für Deutschland inklusive der Aufschlüsselung nach Bundesländern steht auf www.frauenrechte.de zur Verfügung.

Online-Monitor Hilfen zur Erziehung

Monitor-HzE_ScreenshotMit dem HzE-Online-Monitor der AKJStat werden die bislang erschienenen Veröffentlichungen "Monitor Hilfen zur Erziehung" 2012 und 2014 weiterentwickelt und die darin enthaltenen Grundauswertungen jährlich aktualisiert, kurz und bündig präsentiert und Entwicklungen kommentiert. www.hzemonitor.akjstat.tu-dortmund.de

KomDat Jugendhilfe – Kommentierte Daten der Jugendhilfe

Logo KomDat JugendhilfDer Infodienst "KomDat Jugendhilfe – Kommentierte Daten der Jugendhilfe" der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (AKJStat) wird dreimal jährlich veröffentlicht. Er präsentiert zu unterschiedlichen Themen Ergebnisse von Auswertungen und Analysen auf der Grundlage der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik. Alle Ausgaben stehen zum kostenlosen Download auf der Website www.akjstat.tu-dortmund.de zur Verfügung.
Link zur Website des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
Familien in Niedersachsen