Kindeswohlorientierte Aufnahme von unbegleiteten Minderjährigen durch Qualifikation, Wissen und Netzwerkbildung

12. November 2015

DIJuF_LogoKindeswohlorientierte Aufnahme von unbegleiteten Minderjährigen durch Qualifikation, Wissen und Netzwerkbildung (KIWA) – unter diesem Titel führt das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) gemeinsam mit dem Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge und terre des hommes bis Ende 2017 ein neues Projekt durch. Es soll Vormünder, Fachkräfte der Jugendhilfe und Familienrichterinnen und -richter im Hinblick auf die Zielgruppe der unbegleiteten Minderjährigen weiterqualifizieren.

Dazu werden verschiedene Seminare und Fachveranstaltungen für Vormünder unbegleiteter Minderjähriger und deren Kooperationspartnerinnen und -partner, wie Fachkräfte des Allgemeinen Sozialen Diensts und Familiengerichten durchgeführt. Die Gesetzgebung zum Thema, die sich in rasanten Veränderungsprozessen befindet, soll aufgearbeitet und zugänglich gemacht werden.

Auf der Grundlage eingehender Recherchearbeiten, der Erfahrungen aus Seminaren und der schon bestehenden und neu erworbenen Expertise wird das DIJuF nachhaltige Fortbildungskonzeptionen für Vormünder vorlegen. Unter Hinzuziehung von Expertinnen, Experten und Fachkräften werden bestehende Fortbildungen in den Blick genommen und Module erarbeitet, die auf unterschiedliche Bedarfe zugeschnitten sind. Außerdem sollen Materialien zusammengestellt und didaktisch aufgearbeitet werden, die es erleichtern, die komplexe Landschaft an Rechtsvorschriften und die Schnittstelle zwischen Asyl-, Ausländer- und Jugendhilferecht zu handhaben. Zum Abschluss des Projekts sollen die im Ergebnis entstandenen Materialien online gestellt werden.

Das Projekt KIWA wird durch den EU-Fonds AMIF (Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds) gefördert.

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Weitere Informationen unter www.dijuf.de

Link zur Website des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
Familien in Niedersachsen