Verwaltungsverein­barung zur Bundes­stiftung Frühe Hilfen unter­zeichnet

29. August 2017

Bundesinitiative-Frühe-Hilfen_LogoDer Bund unterstützt Länder und Kommunen künftig mit jährlich 51 Millionen Euro für Frühe Hilfen: Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley und Sachsen-Anhalts Sozialministerin Petra Grimm-Benne, aktuelle Vorsitzende der Jugend- und Familienministerkonferenz, haben gemeinsam die Verwaltungsvereinbarung zur Bundesstiftung Frühe Hilfen unterzeichnet. Die Bundesgelder stehen künftig dauerhaft für den Ausbau der Netzwerke Frühe Hilfen und die psychosoziale Unterstützung von Familien mit Kindern bis zum dritten Lebensjahr zur Verfügung.

Mit der im Bundeskinderschutz geregelten Bundesinitiative Frühe Hilfen sind seit 2012 in nahezu allen Kommunen Netzwerke Frühe Hilfen entstanden. Dies zeigt die vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen durchgeführte Evaluation. In 86 Prozent der geförderten Kommunen gibt es Angebote von Familienhebammen oder Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen. In gut dreiviertel aller geförderten Kommunen sind Geburtskliniken in die Netzwerke Frühe Hilfen eingebunden. Die nun gemeinsam von Bund und Ländern unterzeichnete Verwaltungsvereinbarung ermöglicht, die in den vergangenen Jahren aufgebauten Angebote der Frühe Hilfen zur Unterstützung für Familien dauerhaft zur Verfügung zu stellen.

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Link zur Website des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
Familien in Niedersachsen