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Handlungsempfehlungen: Kinder und Jugendliche in der digitalen Welt besser schützen und stärken

Die Expertenkommission "Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt" hat ihre Hand­lungs­emp­feh­lungen an Bundes­bildungs- und Familien­minis­terin Karin Prien übergeben. Die Empfehlungen zeigen Wege auf, wie Schutz, Befähigung und Teil­habe von Kindern und Jugend­lichen in der digitalen Welt gelingen können. Sie bilden die Grund­lage für die im Koalitions­vertrag vereinbarte Gesamt­strategie der Bundes­regierung zum Kinder- und Jugend­schutz in der digitalen Welt.

Die im September 2025 auf Basis des Koalitionsvertrags eingesetzte Expertenkommission hat insgesamt 56 Handlungs­empfeh­lungen erarbeitet. Die inter­disziplinär besetzte Kommission betrachtete dabei unterschiedliche Lebens­phasen von Kindern und Jugendlichen sowie die Verant­wortung verschiedener Akteure. Die Perspektiven von Kindern und Jugendlichen selbst flossen über bundesweite Workshops unmittelbar in die Arbeit der Kommission ein.

Die Empfehlungen richten sich an Bund, Länder und Kommunen ebenso wie an die europäische Ebene, zudem an Eltern, Bildungs­ein­rich­tungen, an die Kinder- und Jugend­hilfe, das Gesund­heits­wesen sowie Anbieter digitaler Dienste; sie basieren dabei auf einem entwicklungs- und ver­ant­wor­tungs­orientierten Modell.

Die Empfehlungen bauen auf der im April 2026 veröffentlichten Bestands­aufnahme auf. Die vollständigen Handlungs­empfehlungen mit aus­führ­lichen Problem- und Ziel­beschreibungen werden bis Mitte Juli 2026 veröffentlicht. Der Abschlussbericht der Kommission, einschließlich der Ergeb­nisse der Kinder- und Jugend­beteiligung sowie der Beiträge aus den Fachanhörungen, folgt im September 2026.

Die Handlungsempfehlungen sowie eine Kurzfassung stehen als Download auf der Website des BMBFSFJ zur Verfügung.

Weitere Informationen: www.bmbfsfj.bund.de

Quelle: Bundesfamilienministerium, 24.04.2026