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Aktuelle Daten und Zahlen

Hier finden Sie Hinweise zu aktuelle Statistiken und Zahlen zu den Themen Kindeswohlgefährdung, Inobhutnahmen, erzieherische Hilfen, kindliche Gewaltopfer und mehr.

Bundeslagebild Sexualdelikte zum Nachteil von Kindern und Jugendlichen 2022

Das Bundeskriminalamt (BKA) hat erstmals ein Bundes­lage­bild "Sexual­delikte zum Nachteil von Kindern und Jugend­lichen" erstellt. Es beschreibt die aktuellen Erkenntnisse zur Lage und Entwicklung in den Bereichen des sexuellen Missbrauchs und der Missbrauchsdarstellungen zum Nachteil von Minderjährigen. Zudem werden Delikte sexueller Ausbeutung von minder­jährigen Opfern in diesem Lagebild betrachtet. Auch beleuchtet es unter anderem Charakteristiken von Straftäterinnen und Straftätern und informiert über aktuelle rechtliche Entwicklungen. Das Bundeslagebild soll künftig jährlich erscheinen.

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Teenagermütter in Deutschland 2022

Die Zahl der Geburten von Teenager­müttern ist in den vergan­genen Jahr­zehnten deutlich zurück­gegangen – in Deutsch­land und weltweit. Im Jahr 2022 wurden in Deutsch­land durchschnittlich 6 Kinder je 1.000 weibliche Teenager zwischen 15 und 19 Jahren geboren. Im Jahr 2000 waren es noch 13, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Weltmädchentags am 11. Oktober mitteilt. Die Zahl der geborenen Kinder von 15- bis 19-Jährigen Müttern sank im selben Zeitraum von 29.140 auf 10.999. Im Jahr 2000 lebten hierzulande 2,25 Millionen weibliche Jugendliche im entsprechenden Alter, 2022 waren es 1,87 Millionen.

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Kindeswohlgefährdungen in Niedersachsen in 2022

Im Jahr 2022 wurden in Niedersachsen insgesamt 17.448 Gefähr­dungs­ein­schätzun­gen durch die Jugend­ämter vorgenommen. Wie das Landes­amt für Statistik Nieder­sachsen (LSN) mitteilt, entspricht dies einem Anstieg um 1,7 % im Vergleich zum Vorjahr (17.164 Verfahren). Insgesamt nahm die Zahl der (akuten und latenten) Kindeswohl­gefähr­dungen um 8,5 % ab. Hingegen stieg die Zahl der Einschätzungen, bei denen keine Gefährdung festgestellt wurde um 5,1 %.

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Kindeswohlgefährdungen 2022

Nach einem leichten Rückgang im Corona-Jahr 2021 hat die Zahl der Kindes­wohl­gefähr­dungen in Deutschland einen neuen Höchst­stand erreicht: Wie das Statistische Bundes­amt (Destatis) mitteilt, haben die Jugend­ämter im Jahr 2022 bei fast 62.300 Kindern oder Jugendlichen eine Kindes­wohl­gefähr­dung durch Vernach­lässigung, psychische, körperliche oder sexuelle Gewalt fest­gestellt. Das waren rund 2.300 Fälle oder 4 % mehr als im Jahr zuvor.

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Kriminalstatistik 2022: Zahlen zu kindlichen Gewaltopfern

Die bundesweite Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2022 zeigt im Vor­jahres­­vergleich zum Teil deutliche Steige­rungen, aber durchaus auch positive Entwick­lungen. 2022 verzeichnet die Statistik 3.516 Fälle von Kindes­miss­handlung – dazu zählen körperliche und psychische Gewalt sowie Vernachlässigung.

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Dunkelzifferschätzung weibliche Genitalverstümmelung (FGM) in Deutschland 2022

Laut einer Dunkel­ziffer­schätzung zu weiblicher Genital­verstüm­me­lung (FGM = female genital mutilation) von TERRE DES FEMMES leben aktuell schätzungs­weise 103.947 betroffene Mädchen und Frauen in Deutschland. Bis zu 17.271 Mädchen sind in Deutschland potenziell gefährdet.

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Erzieherische Hilfen im Corona-Jahr 2021

Ende Oktober 2022 hat das Statistische Bundesamt die neuen Daten zu den Hilfen zur Erziehung veröffentlicht. Demnach wurden im Jahr 2021 rund 957.603 erzieherische Hilfen für unter 27-Jährige gezählt – rund 5.400 Fälle (-0,6%) weniger als im Vorjahr. Mit Blick auf die Entwicklung im zweiten Coronajahr, hat die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (AKJStat) eine Kurzanalyse für das Jahr 2021 erstellt.

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Heimerziehung und Vollzeitpflege 2021

Im Jahr 2021 lebten in Deutschland rund 122.700 junge Menschen in einem Heim und rund 87.300 in einer Pflege­familie. Wie das Statistische Bundes­amt (Destatis) mitteilt, wuchsen damit 210.000 junge Menschen im Rahmen der Kinder- und Jugend­hilfe – zumindest vorübergehend – außerhalb der eigenen Familie auf. Das waren 6.700 weniger junge Menschen als im Vorjahr (3 %). Damit ist die Fallzahl das vierte Jahr in Folge gesunken.

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Inobhutnahmen 2021

Nach vier Jahren Rückgang ist die Zahl der Inobhutnahmen in Deutschland erstmals wieder angestiegen. Im Jahr 2021 haben die Jugendämter rund 47.500 Kinder und Jugendliche zu ihrem Schutz vorübergehend in Obhut genommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das knapp 2.100 Fälle oder 5 % mehr als im Vorjahr.

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Online-Monitor Hilfen zur Erziehung

Mit dem HzE-Online-Monitor der AKJStat werden die bislang erschienenen Veröf­fent­lichungen "Monitor Hilfen zur Erziehung" weiterentwickelt und die darin enthaltenen Grund­aus­wer­tungen jährlich aktualisiert, kurz und bündig präsentiert und Entwicklungen kommentiert. www.hzemonitor.akjstat.tu-dortmund.de

Kommentierte Daten der Jugendhilfe

Der Infodienst der Arbeits­stelle Kinder- und Jugend­hilfe­statistik (AKJStat) wird dreimal jährlich veröffentlicht. "KomDat Jugend­hilfe" präsentiert zu unter­schied­lichen Themen Ergeb­nisse von Aus­wertungen und Analysen auf der Grundlage der amt­lichen Kinder- und Jugend­hilfe­statistik. Alle Ausgaben stehen zum kostenlosen Download zur Verfügung: www.akjstat.tu-dortmund.de