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Landeshauptstadt Hannover verschärft Schutz im Jugendamt

Frühere Risikoanalysen, Notfallknöpfe und mehr Zusammenarbeit mit der Polizei: Nach der Gewalttat von Stade mit sechs Todesopfern baut die Landeshauptstadt Hannover den Schutz für Mitarbeitende im Jugendamt aus.

Die zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen sollen teilweise bereits in den kommenden Tagen greifen. Jugend-, Familien- und Sportdezernentin Susanne Blasberg-Bense stellte das verschärfte Sicherheitskonzept am 6. Juli 2026 gemeinsam mit dem Fachbereichsleiter Jugend und Familie, Gunnar Czimczik, sowie dem Leiter des Kommunalen Sozialdienstes (KSD), René Seiser, vor.

Nach Angaben der Stadt waren viele Bausteine des Schutzkonzepts bereits in Planung. Nach der Gewalttat von Stade würden sie nun beschleunigt umgesetzt. Ziel sei es, Beschäftigte besser zu schützen, ohne dass das Jugendamt seinen niedrigschwelligen und vertrauensvollen Charakter verliere.

Quelle: NDR, 07.07.2026, www.ndr.de